Präventionsorientierte Gesundheits- und Pflegekoordination entlang realer Versorgungspfade. Wir verbinden bestehende Angebote und begleiten Menschen im Alltag.
Gesundheit scheitert im Alltag selten am Wissen – sondern an fehlender Navigation und Koordination.
Zahlreiche Angebote existieren, sind aber nicht aufeinander abgestimmt und für Betroffene schwer zugänglich.
Wiederholte Arzt-, Klinik- und Beratungsinanspruchnahmen ohne nachhaltige Verbesserung der Situation.
Angehörige übernehmen die Koordination – oft ohne Unterstützung und an der Grenze ihrer Belastbarkeit.
Hilfe kommt erst in Krisensituationen, wenn präventive Maßnahmen nicht mehr greifen können.
Navigationale Gesundheitskompetenz fehlt – Menschen wissen nicht, welche Angebote es gibt oder wie sie diese erreichen.
Unterstützung setzt häufig erst ein, wenn Pflegebedürftigkeit bereits festgestellt ist. Präventive, lebenslagenorientierte Ansätze zur Stabilisierung von Gesundheit und Selbstständigkeit fehlen.
Slow Health versteht Gesundheit nicht als punktuelle Intervention, sondern als kontinuierlichen Prozess im Alltag. Der Ansatz setzt frühzeitig an, ermöglicht Entscheidungs- und Versorgungsprozesse und stärkt Selbstwirksamkeit und Orientierung.
Proaktive Unterstützung statt reaktiver Krisenintervention – bevor Situationen eskalieren.
Entlastung durch klare Strukturen und Übersicht im komplexen Versorgungssystem.
Durchgängige Begleitung statt isolierter Einzelkontakte – Vertrauen durch Beständigkeit.
Befähigung zur eigenständigen Bewältigung statt Überforderung durch Komplexität.
Quelle: Kuratorium Deutsche Altershilfe (2021): Wann ist
eine soziale Innovation innovativ?
https://kda.de/wp-content/uploads/2021/06/Wann-ist-eine-soziale-Innovation-innovativ.pdf
Niedrigschwellige, quartiersnahe Gesundheits- und Pflegeberatung im direkten Lebensumfeld der Menschen – orientiert an realen Alltagsanforderungen.
Begleitung entlang verschiedener Versorgungspfade bei chronischen Erkrankungen, Multimorbidität, (drohender) Pflegebedürftigkeit und psychosozialen Belastungen.
Verbindung bestehender medizinischer, pflegerischer und sozialer Angebote – mit Blick auf Übergänge, Schnittstellen und Versorgungskontinuität.
GAIASANA unterstützt Bürger:innen bei der Orientierung im Gesundheits- und Pflegesystem und entlastet Kommunen durch präventive, strukturierte Unterstützung im Quartier und in der Gemeinde – orientiert an Community Health Nursing.
GAIASANA als präventionsorientierte Koordinations- und Navigationsstruktur im Quartier
Kernausrichtung: Steuerbarkeit, Übersicht und begrenztes Risiko statt Einzelfalleskalation.
Kernausrichtung: Koordination stärkt bestehende Angebote – sie ersetzt sie nicht.
Kernausrichtung: Mehr Verlässlichkeit in komplexen Versorgungssituationen.
GAIASANA ist eine präventionsorientierte Methodik und fachliche Handschrift. Die Umsetzung erfolgt immer in Kooperation mit etablierten Trägern aus Pflege, Gesundheit oder Sozialwesen.
Schafft keine neuen Parallelstrukturen
Ersetzt keine bestehenden Angebote
Ordnet, verbindet und begleitet aus Nutzer:innen-Perspektive
Gemeinwohlorientiert, anschlussfähig und übertragbar
GAIASANA ist offen für Kooperationen im Rahmen von Modellprojekten, kommunalen Vorhaben und präventionsorientierten Programmen.
Lilian Salis, Dipl. GuK, B.A.,
M.Sc.
Pflege- und Gesundheitsexpertin ·
Sozialunternehmerin · Beraterin
Ich entwickle und begleite kommunale Versorgungsmodelle im Bereich Community Health Nursing und Gesundheitsnavigation. Der Fokus liegt auf der Konzeption, Steuerung und Skalierung präventiver Strukturen entlang realer Lebenslagen – insbesondere bei chronischen Erkrankungen, komplexen Versorgungssituationen und im Quartierskontext.
Der Slow-Health-Ansatz GAIASANA dient dabei als fachliche Grundlage für Modell- und Kooperationsprojekte und wird in übertragbare Strukturmodelle übersetzt.